Wofür steht RespectAble?
R – Reflect on practice
E – Engage with barriers
S – Strengthen disability awareness
P – Practice perspective change
E – Embrace responsibility
C – Challenge assumptions
T – Transform clinical practice
Disable -> Able
Wer steht hinter RespectAble?
Mein Name ist Anna Rokop. Ich bin eine Frau mit Behinderungen und Mutter mit Behinderungen. RespectAble ist mir ein persönliches Anliegen.
Du erreichst mich unter info@respect-able.eu
Die Geschichte hinter RespectAble
Die Idee entstand, als sich plötzlich mehrere Dinge verbanden:
Ich bin Mitglied bei FmB – der Interessensvertretung von Frauen* mit Behinderungen. Hier bin ich in der Arbeitsgruppe „Gesundheit und Gendermedizin“ tätig. Beim allerersten Treffen hatte ich ein AHA-Erlebnis, das mich bis heute beschäftigt:
In der Einstiegsrunde, teilten wir persönliche Erfahrungen aus dem medizinischen Bereich. Jede* hat die Geschichten, die andere erzählen, auch erlebt. Egal welche BeHinderungen, Altersgruppen, Bundesländer, Bildungsschichten, etc. – unsere Erfahrungen sind fast ident.
Kurz darauf beschäftigte ich mich im Lehrgang Diversitätskompetenz am Postgraduate Center der Universität Wien mit Struktureller Diskriminierung. Bei einer Diskussion in der Peer Group wurde es mir plötzlich bewusst:
“Wenn Diskriminierung etwas strukturelles ist, muss man ihr auf struktureller Ebene begegnen.”
Auf einmal hatte ich ein klares Bild im Kopf: ein Online-Kurs für Ärzt*innen und Medizinstudierende, der anhand konkreter Fallbeispiele unsere Realität sichtbar macht – und zu Reflexion und zum Handeln anregt.
Später, beim Schreiben meiner eigenen Geschichten, wurde mir noch etwas klar: Nicht nur Ärzt*innen prägen diese Erfahrungen. Auch medizinisches und administratives Personal rund um sie herum spielt eine wichtige Rolle.
Darum richtet sich RespectAble an alle, die im Gesundheitssystem Verantwortung tragen.